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Gutes aus Rhede - unter einem Dach

Was haben z. B. Bettwäsche, Schokolade und Pralinen, Ferngläser und Mikroskope oder hochwertiges Holzspielzeug oder handgefertigte Yogakissen gemeinsam?. 

Diese und weitere Produkte werden in Rhede produziert und gehandelt und sind weit über Rhedes Stadtgrenzen hinaus bekannt. Und in Kürze können Sie diese Dinge auch in der Rheder Innenstadt kaufen.

Ursula Kormann, Geschäftsführerin der Verkehrs- und Werbegemeinschaft aus Rhede trägt sich schon lange mit diesem Gedanken: Die guten Produkte und somit die international bekannten Marken aus Rhede, in die Innenstadt zu holen.

Mit der ehemaligen Gaststätte "Zur Post", im Übergang von Hohe Straße zur Bahnhofstraße, bot sich ihr dann im letzten Jahr die Gelegenheit, ihre Idee zu verwirklichen. Nicht nur der Eigentümer des Gebäudes, der dieses gerade sehr umsichtig renoviert, war von der Idee angetan. Auch die Geschäftsführungen der Rheder Unternehmen, deren Produkte dort angeboten werden sollen, sagten sofort ihre Unterstützung zu.

Und weil die Räumlichkeiten in einem der ältesten Gebäude der Stadt es hergeben, wird auch gleich das Büro des Verkehrsvereins mit in das Gebäude einziehen. Näher bei den Kunden und Gästen, näher bei den Mitgliedern des Vereins und mitten in der Rheder Innenstadt.

Touristische Informationen über Rhede runden das Angebot ab. Als Anlaufstelle für Touristen und Gäste ist der neu angedachte Standort der Tourist-Information ein echter Gewinn, allein der historischen Räumlichkeiten wegen. Ziel ist es auch, die Kräfte von Wirtschaft, VWG und Stadt bestmöglich zu bündeln.

Als Ursula Kormann zusammen mit Rhedes Wirtschaftsförderin, Jutta Holthöfer-Büse das Projekt der LEADER-Bewertungskommission vorstellte, wurde es als förderungswürdiges Pilotprojekt für die Region anerkannt. Diese Kommission bringt Fördermittelanfragen für das Programm zur Förderung des ländlichen Raums auf den Weg. Das Rheder Projekt fand großen Zuspruch, leiden doch alle Städte und Gemeinden unter den gleichen Problemen wie Leerstände in den Innenstädten und verstärktem Online-Handel.

Auch die Rheder Politik befürwortet das neue Projekt, das die drei Partner aus VWG, Wirtschaft und Stadt vereint. Alle Fraktionen seien sich darüber einig, hier einen neuen Weg zur Belebung und Stärkung der Rheder Innenstadt zu gehen, berichtet Beigeordneter Hubert Wewering. Voraussetzung sei, dass das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit Landesmitteln aus dem Leader-Projekt gefördert werde. Die Rheder Verkehrs- und Werbegemeinschaft sowie Politik und Verwaltung hoffen nun auf eine schnelle Bewilligung der Mittel. Ursula Kormann ist zuversichtlich, dass alles wie geplant läuft und bereits Anfang nächsten Jahres wieder Leben in das Gebäude an der Bahnhofstraße 1 einziehen wird.




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