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Urlaubsgrüße aus der Rheemise

Die Stadt Rhede stärkt die Gastronomie mit einem Alleinstellungsmerkmal: Stadtkörbe – „Rheemisen“ - laden zum Verweilen ein..  

Die Idee kam Ralf Tacke, Mitglied des örtlichen Karnevalsvereins „RCC“, auf einer Autofahrt. Kurz zuvor hatte er mit dem Ordnungsamtsleiter, Christoph Terwiel, von der Stadt Rhede gesprochen. Es ging um die Frage, wie sich das Thema Abstand in der Gastronomie auf schöne Art und Weise umsetzen lässt. Das Ergebnis: Eine Art Strandkorb aus Holz mit integriertem Tisch für zwei Personen. Insbesondere an den Standorten mit mehr als einer Rheemise kommt ein Urlaubsgefühl auf. Die in den städtischen Logofarben gestalteten Stadtkörbe schaffen eine lockere bunte Atmosphäre. 39 Rheemisen werden verteilt über die Rheder Innenstadt aufgestellt. Weitere Rheemisen für gastronomische Betriebe in den Außenbereichen werden folgen.

„Neben Erleichterungen wie Gewerbesteuerstundung und Herabsetzung der Steuervorauszahlung ist dies für uns eine nachhaltige Möglichkeit, die Rheder Gastronomie zu unterstützen“, fasst Rhedes Bürgermeister Jürgen Bernsmann die Entscheidung zusammen, die an die Stadt herangetragene Idee auch umzusetzen. Die Stadtkörbe werden vom Rheder Innenausbau- und Ladenbaubetrieb Thebingbuss & Booms GmbH & Co. KG gefertigt. Deren Inhaber und Geschäftsführer Jürgen Booms hatte Ralf Tacke bereits sehr früh von der Idee erzählt.

„Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war wirklich klasse“, so Bernsmann. „Die Idee eines Bürgers, umgesetzt von einem Rheder Betrieb in enger Abstimmung mit der städtischen Wirtschaftsförderung, dem Stadtmarketing, der örtlichen Werbegemeinschaft und der Politik: da hat alles gepasst. Hinzu kommt noch die Unterstützung der Stadtwerke Rhede, die sich direkt bereit erklärt haben, die Kosten für 20 Rheemisen zu übernehmen. Nicht zu vergessen die Gastronomen, die die Rheemisen nun mit ganz eigenen Angeboten nutzen können, zum Beispiel einem besonderen Rheemisen-Eisbecher oder -Dinner. Den Ideen sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Zudem können wir uns auch vorstellen, die Rheemisen künftig in Veranstaltungen einzubinden oder Aktionen mit den Stadtkörben zu planen.“ Thorsten Merian vom Rheder Stadtmarketing ergänzt: „Unseres Wissens hat keine Stadt im Münsterland oder dem angrenzenden Ruhrgebiet ein vergleichbares Angebot. So hoffen wir natürlich auch, dass es Besucherinnen und Besucher nach Rhede zieht, die hier ein paar schöne Stunden genießen wollen, bei einem leckeren Essen oder einem kalten Getränk. Selbstverständlich hat Rhede auch für die Zeit davor und danach einiges zu bieten: ob ein Bummel durch die Innenstadt, ein Museumsbesuch oder eine Erkundungstour auf den zahlreichen Radwegen in und um Rhede, hier findet jeder etwas.“

Wer gerne Pate einer Rheemise werden oder die Aktion unterstützen möchte, wendet sich gerne an Holger Enck von der städtischen Wirtschaftsförderung, telefonisch unter 02872/930-301 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 





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